Soja im Hundefutter: Ein humorvoller und informativer Exkurs in die Ernährungswelt unserer Vierbeiner
- Ines Weinberger

- 29. Okt. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Nov. 2024

Wussten Sie, dass Hunde und Katzen Sojafelder mit der gleichen Begeisterung überfallen wie ein Teenager die Speisekammer seiner Eltern? Nämlich gar nicht!
Der Grund dafür ist denkbar einfach: Soja gehört schlicht und ergreifend nicht auf den Speiseplan unserer pelzigen Freunde.
Aber warum dann in aller Welt finden wir Soja in so vielen Fertigfuttern für unsere Vierbeiner? Die Antwort ist ebenso simpel wie ernüchternd: Geld.
Soja ist ein unglaublich günstiger Eiweißlieferant, allerdings ein pflanzliches und kein tierisches Protein.
Manche argumentieren nun, dass Mäuse ja auch mal Körner im Magen-Darm-Trakt haben und Hunde diese verdauen können. Stimmt – aber Mäuse bestehen nun mal in erster Linien nicht aus rein pflanzlichem Eiweiß, sondern aus tierischem.
Und Studien belegen, dass pflanzliche Proteine für Hunde und Katzen problematischer für die Nieren sein können als Fleisch.
Stellt sich also die Frage: Warum füttern wir unsere treuen Begleiter mit einem Produkt, das ihrem natürlichen Speiseplan widerspricht und ihnen sogar schaden könnte?
Die Antwort ist leider komplex und vielschichtig.
Marketing: Die Futtermittelindustrie liebt Soja, weil es billig ist und sich gut in glänzenden Verpackungen mit gesunden Versprechen präsentieren lässt.
Bequemlichkeit: Fertigfutter ist einfach und schnell – perfekt für den hektischen Alltag.
Unwissenheit: Viele Hundebesitzer wissen schlichtweg nicht, dass Soja für ihre Vierbeiner problematisch sein kann.
Was können wir also tun?
Informieren Sie sich! Lesen Sie die Inhaltsstoffe auf den Futterverpackungen und recherchieren Sie im Internet. Fragen Sie Ihren Ernährungsberater oder einen Tierarzt, der sich wirklich bei Ernährung auskennt.
Entscheiden Sie sich für hochwertiges Futter! Hochwertiges Futter enthält weniger Soja und mehr tierisches Eiweiß.
Kochen Sie selbst! So haben Sie die volle Kontrolle über die Zutaten und können sichergehen, dass Ihr Hund oder Ihre Katze alles bekommt, was sie braucht.

Oder BARFEN Sie
Natürlich ist es nicht immer einfach, die richtige Entscheidung zu treffen.
Aber mit ein bisschen Wissen und Engagement können Sie Ihrem Vierbeiner das bestmögliche Futter bieten und dafür sorgen, dass er ein langes und gesundes Leben führt.
Und wer weiß, vielleicht findet Ihr Hund ja sogar Gefallen an Selbstgekochtem Hundefutter, oder BARF und Sojafelder bleiben fortan von neugierigen Vierbeinern verschont.



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