Selbstgemachte Leckerlis
- Ines Weinberger

- 27. Okt. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Nov. 2024

Dörrfleisch für Bello & Co.: Ein Trockenabenteuer für Feinschmecker
Ihr Hund leckt sich ständig die Lippen und die Katze schnurrt nur noch bei Anblick des Kühlschranks? Dann ist es höchste Zeit für ein paar selbstgemachte Leckerlis! Denn was gibt es Schöneres, als seinem vierbeinigen Freund eine Freude zu machen und gleichzeitig seine Ernährung aufzupeppen? Heute zeige ich Ihnen, wie Sie im Handumdrehen leckeres Dörrfleisch für Ihren Liebling zubereiten – ganz ohne Chemie und mit viel Liebe.
Warum selbstgemacht am besten schmeckt (und gesünder ist)?
Klar, im Laden gibt’s unzählige Kauartikel. Aber mal ehrlich: Wer weiß schon, was da wirklich drin ist? Mit selbstgemachtem Dörrfleisch hat man die volle Kontrolle über die Zutaten und kannst sicher sein, dass sein Tier nur das Beste bekommt. Und das Beste daran: Es macht sogar Spaß, die kleinen Leckerbissen herzustellen!
Welches Fleisch darf’s denn sein?
Die Auswahl an Fleischsorten ist riesig. Von Rind über Huhn bis hin zu exotischen Varianten wie Känguru oder Strauß – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Achtung: Bei hochallergischen Tieren solltest man unbedingt mit einem Tierarzt oder zertifizierten Ernährungsberater abklären, welches Fleisch geeignet ist. Vielleicht ist ja Känguru oder Strauß das neue Lieblingsgericht Ihrer Fellnase?
Anleitung: Dörrfleisch selber machen
Was man braucht:
Fleisch nach Wahl (z.B. Rind, Huhn, Pute)
Messer
Schneidebrett
Dörrautomat oder Backofen mit Umluftfunktion
Geduld
Schritt für Schritt:
Fleisch vorbereiten: Schneiden Sie das Fleisch in dünne Streifen oder Würfel. Je dünner, desto schneller trocknet es.
Trocknen:
im Dörrautomat: Legen Sie die Fleischstücke auf die Bleche und stellen den Dörrautomaten auf die empfohlene Temperatur ein. Die genaue Trocknungszeit hängt von der Dicke des Fleisches und dem Gerät ab.
im Backofen: Heizen Sie den Backofen auf die niedrigste Temperatur mit Umluftfunktion vor. Legen Sie das Fleisch auf ein Backblech mit Backpapier und schieben es in den Ofen. Lassen Sie die Tür einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Geduld: Das Trocknen dauert einige Stunden. Überprüfen Sie regelmäßig, ob das Fleisch trocken genug ist. Es sollte biegsam, aber nicht mehr feucht sein.
Tipps und Tricks:
Hygiene: Achten Sie auf gründliche Hygiene, um Bakterienbildung zu vermeiden.
Experimentiere: Probieren Sie verschiedene Fleischsorten aus, um das Lieblingsgericht Ihres Tieres zu finden.
Aufbewahrung: Bewahren Sie das fertige Dörrfleisch in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen Ort auf. Oder wenn Ihr 4-beiniger Liebling auf Futtermilben reagiert, frieren Sie die getrockneten Fleischstücke einfach ein. Dann können Sie immer die Menge auftauen, die sie für einen Tag benötigen.

Haben Sie noch weitere Fragen oder möchten Sie ein bestimmtes Rezept? Schreiben Sie es gerne in den Kommentar!
Achtung: Nicht alle Hunde und Katzen vertragen alle Fleischsorten. Beobachte Sie Ihren Liebling nach dem Verzehr von neuem Dörrfleisch genau und sprechen Sie bei Unsicherheiten mit einem Tierarzt, oder Ernährungsberater
Und jetzt ran an die Küchenmesser und viel Spaß beim Dörrfleisch-Backen!



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